Unterstütze den Gigathlon als Volunteer!

Einen Sportanlass der Grösse eines Gigathlon zu veranstalten geht nur dank der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Volunteers! Sobald die Planungen für den Gigathlon Switzerland 2018 soweit fortgeschritten sind, dass wir die Helfereinsätze abschätzen können, werden wir an dieser Stelle informieren.


Bis dahin kannst du mit diesem Bericht von Lara Jantsch, Volunteer im Ressort Schwimmen am Gigathlon Switzerland 2017, schon mal Gigathlon-Luft schnuppern:

VON HELDEN FÜR HELDEN!
von Lara Jantsch

Metropolitan Saturday! Samstag 8. Juli 2017, 3:30 Uhr; der Wecker reisst mich aus dem Tiefschlaf. Ich taste nach meinem Telefon, erwische stattdessen das Buch, das auf der Kante des Nachttisches liegt, und mit lautem Geklapper runterfällt. Der Wecker klingelt derweil ungeduldig weiter, als hätte er ein Eigenleben und es darauf abgesehen, nicht nur mich, sondern meine ganze Nachbarschaft zu wecken. Ich recke mich weiter quer übers Bett und greife ins Leere. Es klingelt weiter. Wo ist das verdammte Telefon? Ich erwische ein Kabel und zwirble daran herum. Ja, bestätigt, es ist das dünne Kabel des Handy Ladegerätes. Vorsichtig taste ich mich daran entlang zum Telefon, patsche auf dem nun hell leuchtenden Display rum und falle erlöst zurück auf die Matratze – endlich Stille. Total erschöpft bleibe ich liegen, alle Viere von mir gestreckt, und suche in meinen langsam erwachenden Gedanken nach dem Grund für diese frühmorgendliche Tortur. Ach ja, stimmt; heute ist Gigathlon. Treffpunkt der Helfer für die Schwimmstrecke: 5:00 Uhr am Zürichhorn. Wieso mache ich das…? Ich könnte doch so schön weiterträumen. Stattdessen drehe ich mich gähnend auf den Rücken, öffne die verschlafenen Augen und rolle weiter zur Bettkante. Nur noch ein kleines Bisschen weiterschlafen, bitte! Wunschdenken, und zudem weiss ich genau: Wenn ich jetzt wieder einschlafe, dann komme ich nie rechtzeitig zum Treffpunkt. Also schiebe ich ein Bein nach dem anderen über die Bettkante, verheddere mich dabei in der Bettdecke und plumpse unsanft auf den Boden. Jetzt bin ich hellwach, und von nun an geht alles ganz fix: Kaffee kochen, Neoprenanzug packen, alte Turnschuhe suchen, Badetuch, Wasserflasche und Sonnenbrille – das Wetter sollte gut werden, hiess es. Ich habe noch etwas Zeit und geniesse den Kaffee auf meinem Balkon unter dem noch nächtlichen Sternenhimmel.

Dann kann es losgehen. Ich laufe runter in die Garage, verstaue mein Gepäck im Koffer und unterm Sitz meiner Vespa, und fahre durch die ausgestorbenen Strassen der Stadt. Nur hier und da begegne ich ein paar torkelnden Nachtschwärmern auf dem Heimweg. Wie ich mich dem Zürichhorn nähere, verändern sich auch die Menschen, die ich treffe: Sportliche Leute, bepackt mit Rücksäcken, marschieren beschwingt und motiviert in Richtung See. Ich parke mein Zweirad und folge einer kleinen Gruppe auf dem Fussweg entlang der Badeanstalt Tiefenbrunnen. Es ist kurz vor fünf und noch immer dunkel. Aus dem Gebüsch links von mir höre ich ein lautes Rascheln und lallendes Fluchen, gefolgt von dem verdächtigen Rauschen eines Wasserstrahls, das von einem erleichterten Aaahh… begleitet wird. Okay, der hat sich wohl verlaufen. Grinsend gehe ich weiter, biege links ab zum Lakeside, vor dessen Toren heute die Gigathleten schwimmend in See stechen. Hier herrscht bereits reges Treiben: Die Abschrankungen sind alle schon aufgebaut, ebenso der Infostand unter dem orangen Zelt sowie eine Reihe aus blauen ToiToi Häuschen, vor denen sich bereits die obligate Schlange gebildet hat. Ich sehe mich nach der Helfer Crew um. Ausser des Einsatzleiters der Schwimmstrecke kenne ich niemanden der Einsatzkräfte. Also suche ich nach Micky, dem langen, blonden Berliner. Die Suche dauert nicht lange bei den fast zwei Metern Körpergrösse des ehemaligen Profischwimmers. Ich sehe ihn in Ufernähe, leicht gebückt über Listen brütend kaum lesbare Namen im Schein einer Taschenlampe abhaken. Er ist umringt von Mitarbeitern der SLRG und vielen anderen Frühaufstehern, die eine grosse Menschentraube um ihn bilden. Ich geselle mich dazu und stelle mich zum Anwesenheitscheck an. 

Die Helfer Crew ist eine bunt zusammengewürfelte Schar von sportbegeisterten Menschen, manche zwar noch etwas verschlafen, aber alle sind gut gelaunt und freuen sich auf ihren Einsatz. Auch die Rettungsboote liegen schon fest vertäut in Reih und Glied am Steg, während die Stand Up Paddle Boards bäuchlings an Land ruhen und die Kajaks unbekümmert im seichten Gewässer am Ufer vor sich hin dümpeln. Sobald die Anwesenheit aller erwarteten Herferinnen und Helfer bestätigt ist, werden wir von Micky offiziell begrüsst, der uns das allgemeine Vorgehen nochmals kurz erklärt – frei nach Berliner Schnauze gespickt mit trockenen Sprüchen, welche immer wieder für Lacher oder verschmitztes Grinsen sorgen oder begleitet werden von ungläubigem Kopfschütteln. Ausserdem werden wir ausgestattet mit orangen T-Shirts und einem prall gefüllten Lunch Paket, dessen Inhalt für mindestens das Abendessen auch noch ausreicht, und vielleicht sogar für das halbe Frühstück von morgen.

Es folgt das Rettungsschwimmer Briefing mit der Aufteilung der Helfer auf die verschiedenen Wasserfahrzeuge, den Hinweisen auf die Wettkampfregeln sowie das Verhalten in Notfällen. Während wir alle den Ausführungen aufmerksam lauschen, bahnt sich einer der SLRG Leute, bepackt mit zwei riesigen Haufen weisser Rettungsbälle die aussehen wie Wolken, wie ein Ballonverkäufer seinen Weg durch die dicht gedrängt wartende Gruppe von uns Helfern. Obwohl er sich zusehends bemüht, niemandem weh zu tun und immer wieder «Exgüsi! Exgüsi!» ruft kann er nicht verhindern, dass einigen von uns die Styroporbälle um die Ohren klatschen. Mein Nebenmann kommentiert das Spektakel ironisch: «An Land sind die Dinger ja geradezu gefährlich!». Vor meinem inneren Auge läuft dabei ein Comicstreifen ab, in dem hinter dem Lebensretter ein freiwilliger Helfer nach dem anderen zu Boden fällt und reglos liegen bleibt, ausgeknockt von Rettungsbällen. Ich kichere leise vor mich hin, während sich die SLRG Truppe samt Rettungsschwimmern und den diversen Paddlern von uns verabschiedet, in See sticht und ihre Stellung entlang der Schwimmstrecke einnimmt. Ich bleibe mit noch vier anderen Frauen zurück an Land. Wir stellen uns einander vor. Vier von uns sollen heute den Athletinnen und Athleten beim Wasserausstieg helfen, die fünfte assistiert dem Schwimmstreckenleiter von Land aus. Bevor ich mich umziehe, werfe ich einen Blick um mich: Es ist inzwischen hell geworden, und die Wechselzone hat sich gefüllt mit Schwimmern, die sich schon auf die Übergabe vorbereiten.

Eigentlich wollte ich nochmals kurz eines der ToiToi Häuschen aufsuchen. Beim Anblick der schier endlosen Schlange davor verwerfe ich den Gedanken daran jedoch sogleich wieder, und steige in meinen Neoprenanzug. Dabei höre ich die Ansage durch die Lautsprecher, und dass der erste Läufer bereits in der Wechselzone angekommen sei. Das heisst für uns, dass wir ungefähr 40 bis 50 Minuten Zeit haben, bevor wir beim ersten Ausstieg zur Stelle sein müssen. Also waten wir schon mal ins Wasser, inspizieren die Ausstiegsstelle und räumen ein paar grosse lose Steine aus dem Weg, über die man leicht stolpern, oder an denen man sich die Füsse stossen könnte. Während wir das Ende der Schwimmstrecke genau in Augenschein nehmen, sind die ersten Schwimmer bereits im Wasser; manche tauchen mit elegantem Kopfsprung ein und rauschen ab wie Torpedos, andere waten vorsichtig ins kühle Nass und richten dabei Kappe und Schwimmbrille, bevor sie losziehen, und viele klatschen lustvoll in ganzer Länge auf die Wasseroberfläche, als wollten sie alle Zuschauer im Umkreis von zehn Metern nassspritzen und paddeln lustig, dabei aber nicht wenig schnell, von dannen.

Die fröhliche Stimmung greift auf alle über, auf die Zuschauer, auf uns Helfer und auf den Fotografen, der mit uns im Wasser steht und die Heldentaten für die Ewigkeit festhält. Ja, hier sind nur Heldinnen und Helden am Start: Egal ob sie, von ihren jeweils vier Teammitgliedern angefeuert, mit orangen Badekappen Neptun herausfordern, mit dezent rosarotem Kopfschmuck paarweise die Sirenen bezwingen, oder in heroischem Alleingang dem Sonnengott, der gerade über dem Zürichberg erwacht, die hellgelb leuchtende Stirn bieten. Sie alle sind Helden! Und doch, der Schwimmstart scheint einige Probleme mit sich zu bringen. Die erste Boje, die anzusteuern ist, wurde unglücklicherweise etwas zu weit entfernt platziert, was die Orientierung deutlich erschwert und den ersten Athletinnen und Athleten am Start ein paar zusätzliche Schwimmmeter einbrockt. Wir werden vom Schwimmstreckenleiter angehalten, den nachfolgenden Schwimmerinnen und Schwimmern die Orientierung zu erleichtern, also rufen wir ihnen laut zu: «Links! Haltet euch an die Boje ganz links!». Ich hoffe, dass das den ersten paar Athletinnen und Athleten ein wenig hilft, denn sobald die grosse Meute im Wasser ist, übernimmt das Schwarmverhalten die Kontrolle und das Individuum folgt der Masse. Ich habe selbst als Schwimmerin an Freiwasserwettkämpfen teilgenommen, und kenne sowohl die Frustrationen wie auch die Hochgefühle dieses wunderschönen Sports. Das Bild, das sich mir nun als Helferin bietet, ist jedoch nicht weniger faszinierend: Ich sehe dutzende Arme die nur aus Ellbogen zu bestehen scheinen und sich dunkel gegen die aufgehende Sonne abzeichnen. Es sieht aus wie ein wildes Gewusel unzähliger Spinnen, die übereinander her klettern. Die Arme schwingen in stetem Rhythmus und weitem Bogen über die schwimmenden Köpfe, tauchen mit der gleichen Regelmässigkeit ab unter die Oberfläche und verschwinden aus meinem Blickfeld, nur um auf der anderen Seite des sich stromlinienförmig fortbewegenden Körpers wieder aufzutauchen, sich in die Höhe zu recken und tausende funkelnder Wassertropfen sprühend den Kampf gegen die Trägheit weiterzukämpfen. Manche Arme klatschen hart auf die spiegelglatte Wasseroberfläche und verwandeln sie in ein überdimensionales Jacuzzi. Andere Arme tauchen locker, ja gar sachte ein, hinterlassen kaum Irritationen, ausser der Bugwelle vor dem Kopf des in perfekter Wasserlage dahingleitenden Körpers. Ich werde Zeugin eines fast epischen Schauspiels von archaischer Schönheit, das sich im Widerstreit mit dem Element Wasser im Schein der Morgensonne darbietet.

Fast wehmütig bleibe ich am Ufer zurück, oder genauer; im eng sitzenden Neoprenanzug bis zur Hüfte im Wasser stehend und mit Druck auf der Blase. Ich warte geduldig auf meinen Einsatz. Der lässt auch nicht lange auf sich warten. Wir positionieren uns so, dass die Schwimmerinnen und Schwimmer beim Ausstieg nicht auf die grossen, mit glitschigen Algen bewachsenen Steine zu stehen kommen und sich womöglich verletzen. Dabei versuchen wir natürlich auch, dem Wunsch des Fotografen entgegenzukommen und möglichst im Schatten zu stehen, sodass er nicht gegen die aufgehende Sonne fotografieren muss. In Theorie und ohne den Ansturm erschöpfter Schwimmerinnen und Schwimmer ist das ein Leichtes, jedoch bezweifle ich, dass wir die Perfektion des Augenblicks im Eifer des Gefechts mitberücksichtigen können. Aber so wie ich die Sache sehe, haben wir es hier mit einem Profi seiner Gilde zu tun der weiss, wie er zum perfekten Schuss kommt. Wir sind guten Mutes, und warten. Da kommt sie schon, die Heldin in Orange, und gleitet sanft ans Ufer ohne unserer Hilfe zu bedürfen. Wir klatschen frenetisch Beifall – wir haben ja die Hände frei. Der nächste Schwimmer lässt auch nicht lange auf sich warten, und die darauffolgenden kommen dann schon in kleineren Gruppen ins Ziel. Wir strecken den Ankömmlingen unsere Hände entgegen, die suchend und oft dankbar ergriffen werden. Wir ziehen die teils erschöpften Körper das letzte kleine Stückchen ans Ufer. Nach drei Kilometern schwimmen in eng anliegendem Neopren, wobei die Arme das meiste zu tun haben und ein Grossteil der Stecke nur mit Schleppschlag der Beine zurückgelegt wird, können die ersten paar Schritte an Land durchaus eine Herausforderung darstellen. Die Beine sind wenig durchblutet, die Körperausrichtung wird plötzlich verändert von bäuchlings horizontaler in vertikal stehende Lage, und von einem Moment auf den anderen ist man wieder der vollen Schwerkraft ausgesetzt. Das hat zur Folge, dass viele Schwimmerinnen und Schwimmer bei der Ankunft die ersten paar Sekunden mit Schwindel zu kämpfen haben. Das alleine verlangt schon äusserste Aufmerksamkeit. Das Ganze dann aber noch auf steinigem, unebenem und glitschigem Untergrund durchzustehen, ist eine zusätzliche Erschwernis. Darum sind wir da, fangen die teils torkelnden Körper auf, halten sie fest und stützen sie, bis sie wieder sicheren Boden unter den Füssen haben und alleine zur Wechselzone laufen können. Für mich ist das eine wunderbare Erfahrung: Die vielen dankbaren Hände, die meine ergreifen, die vor Kälte und Erschöpfung zitternden Körper, die sich auf mich stützen, sowie das leise gepiepste Dankeschön zwischen den hechelnden Atemzügen sind der schönste Lohn, den man sich für einen solchen Einsatz vorstellen kann! Es ist ein sehr gutes Gefühl, wenn sich Helden auf einen verlassen, wie zum Beispiel der Single Athlet, der beim Aufstehen wie betrunken lallt: «Vorsicht, mir wird immer brutal schwindlig!». Wir stehen uns frontal gegenüber, er stützt sich mit beiden Händen auf meine Schultern während ich ihn um die Taille fasse und seinen schwankenden Körper im Lot halte. «Alles okay», sage ich, «ich hab‘ dich, keine Sorge». Dabei schaue ich ihm in die Augen, die mich erst gar nicht sehen, denn der Schwindel scheint ihm gerade einen mit vielen bunt glitzernden Sternchen besetzten Himmel vorzugaukeln. Ich kann regelrecht zusehen wie er langsam zu Sinnen kommt und mich endlich mit klarem Blick anschaut. Er verabschiedet sich mit einem warmen Lächeln und watet vorsichtig aus dem Wasser. Es gibt natürlich auch die Superheldinnen und -helden unter ihnen, die absolut keiner Hilfe bedürfen und sofort aus der Waagrechten aufspringen und lossprinten. Viele sind auch ganz locker unterwegs, machen im Wasser sitzend und den Neoprenanzug spülend – vor dem Start war die Schlange vor den ToiToi Häuschen einfach viel zu lange... – noch ein Spässchen mit uns, oder fragen irritiert: «Isch es scho fertig?». Ein anderer gelber Held gleitet mit einem letzten kräftigen Zug ganz langsam in meine Richtung, fixiert mich mit seinen bebrillten Augen, kommt jedoch gut zwanzig Zentimeter von meiner ausgestreckten Hand entfernt zum Stehen.

Er hebt den Kopf und schenkt mir ein breites Grinsen, während er sich noch ein wenig mehr in die Länge streckt, was aber immer noch nicht reicht. Sein lautes Lachen verstummt jäh als er absinkt und mit den Beinen paddelnd seinem Körper noch etwas Vorschub gibt. Er fasst meine Hand, steht hustend aber lachend auf und wir torkeln gemeinsam in Richtung Land, wo ich ihn an meine Kollegin weiterreiche. Eine meiner persönlichen Superheldinnen ist die einbeinige orange Schwimmerin. Ich bin dankbar, dass ich sie unterstützen darf beim Ausstieg, bevor sie von ihrem Teammitglied begrüsst wird, dass ihr in die Prothese und weiter in die Wechselzone hilft. Einfach Klasse!

So geht es weiter, mit viel Lachen und aufmunternden Worten und Gesten, bis zur letzten Schwimmerin – die andere Superheldin. Sie startete fern ab als letzte, alleine auf weiter Flur nur mit den Rettungskräften, Bojen und den Entenfamilien, die hie und da die Rennstrecke kreuzen. Die Übergabe hat sich aus mir unbekannten Gründen stark verzögert, aber sie konnte noch vor dem Startschluss ins Wasser und meistert die Strecke vor dem «Besenwagen» – oder besser «Besenboot». Wir alle erwarten sie mit viel Respekt, und der Applaus, der ihre Ankunft begleitet, ist mehr als verdient! Es muss total frustrierend sein in einem fast menschleeren Ziel einzlaufen. Die Wechselzone ist schon längstens leer, das Infozelt wird auch schon abgebaut und die Sanitäter sitzen entspannt und sichtlich erleichtert darüber, dass es keine Notfälle gegeben hat, auf einem grossen Stein am Strand und geniessen die Morgensonne. Ich trage keine Uhr, aber es muss so gegen 9 Uhr sein. Wir sind nun auch befreit von unseren Pflichten. Ich schäle mich aus meinem Neoprenanzug, springe ins kühle Nass und schwimme bis zum nächsten Paddler der Rettungsequipe. Wir plaudern eine Weile, tauschen unsere Eindrücke aus und verabschieden uns für diesen ersten Tag. Bis morgen! Ich schwimme zurück ans Ufer und packe meine Sachen. Währenddessen wird die Wechselzone abgebaut und die Spaziergänger übernehmen langsam wieder das Ufer. Auch das Wasser wird geräumt und alle Bojen eingesammelt. Die Paddler tragen ihre Boards an Land, während die Boote Kurs halten auf den Anlegesteg. Der See gehört wieder den Seglern, Sportbootfahrern und Freizeit Stand Up Paddlern. In zwei Stunden wird hier nichts mehr an diesen Grossevent erinnern. Die Schwimmetappe des Metropolitan Saturday des Gigathlon Zürich ist dann Geschichte, die ich als freiwillige Helferin miterleben durfte. Ich verabschiede mich von meinen drei Kolleginnen beim Ausstieg und vom Rest des Helferteams. Es hat Spass gemacht, und ich freue mich schon auf morgen, den Cosmopolitan Sunday.